Archiv für August 2011

Thomas Karaoglan bei ‘Die Alm’

Der Checker, Foto: cityshake_flickr

Wer dachte, dass das Niveau unserer Fernsehlandschaft mit dem „Dschungelcamp“ seinen Tiefpunkt erreicht hat, der irrte. Frei nach dem Motto: Schlimmer geht immer, schickt der Privatsender Pro7 die G-Prominenz dieses Landes in eine Almhütte auf 1600 Metern Höhe irgendwo in den Alpen. Das „G“ vor der Prominenz steht in diesem Kontext übrigens für gescheitert, geldlos und ganz ganz unten angekommen. Einer der Bewohner der Almhütte ist Thomas Karaoglan, ein 18-jähriger Junge, der sich sein Recht auf nationales Nerven bei Dieter Bohlens Schmierentheater „DSDS“ erworben hat. Es ist nicht so, dass er ein begnadeter Sänger ist oder gar gewonnen hätte. Er war einfach da, hat es irgendwie in die Finalshows geschafft und sich dort als „Checker“ einen Namen gemacht, da er seine kleinen, postpubertären Finger nicht von irgendwelchen Mitstreiterinnen lassen konnte. Leider hat er als Musiker auch nach der Show keinen Erfolg, so folgten mittelmäßige Auftritte bei RTLs „Let’s Dance“ und nun eben auf der Alm.

Dort fällt der Checker natürlich als kleiner Pseudo-Bad-Boy auf und macht durch Sprüche, die nur noch von der Eloquenz der Moderatoren unterboten werden, auf sich aufmerksam. „Er mag gerne Scheiße fressen. Er nimmt ja immer die Scheiße und leckt sie ab oder was weiß ich“.

Er startete als eine Art Buh-Mann in der Gruppe, da er sich anfangs für die Hausarbeit zu Schade war, nun aber legte er seine Faulheit ab, setzt sich für die Gruppe ein und ist jetzt stolzes vollwertiges Mitglied der, der Bildungsunterschicht zuordenbaren, Almhüttenbewohner. Herzlichen Glückwunsch Thomas, oder Checker. Offen bleibt die Frage, ob der Checker checkt was hier geschrieben steht. Stelle ich mir den Jungen beim Lesen diese Textes vor, so sehe ich ihn mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf. Nur an der Stelle des angeführten Zitats von ihm ziert ein Lächeln sein jüngliches Gesicht. Immerhinn, denn 60.000 Menschen in Deutschland können nicht einmal lesen.

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Claudia

26. August

Promi- und Castingshows

Was macht Menowin?

Menowin, Foto von King_Mob/flickr.com

Menowin, Foto von King_Mob/flickr.com

Der einstige Favorit bei der vorletzten Deutschland sucht den Superstar Staffel musste im Februar diesen Jahres zurück ins Gefängnis. Er hat sich nicht an seine Bewährungsauflagen gehalten und musste deswegen zurück ins Gefängnis. Doch schon während der Staffel hatte sich Menowin immer wieder komisch verhalten. Sein agressives Auftreten verängstigte die Fans, da konnte ihn auch sein Talent nicht mehr retten.

Jetzt wurde das Konto seines ehemaligen Managers Richard Lugner gepfändet. Der Bauunternehmer wollte mit Menowin viel Geld verdienen und ihn berühmt machen. Ein Auftritt folgte dem nächsten. Dann scheiterte die Veröffentlichung von Menowins Single und die Zusammenarbeit platzte. Angeblich schlug Menowin auf Lugner ein, daraufhin hatte Menowin die nächste Anzeige am Hals.

Die Pfändung des Kontos hängt nun auch mit Menowin zusammen. Lugner hatte für seine Auftritte Konzerthallen gemietet, diese aber nicht gezahlt. Auch die Vergleichssumme wurde nicht beglichen, weswegen man ihm jetzt das Konto pfändete. Lugner wusste von all dem angeblich nichts.

Menowin kommt auf jeden Fall bald wieder aus dem Gefängnis frei. Wie es dann aber mit seiner Karriere aussieht weiss wohl keiner. Es ist jedoch nicht davon auszugehen dass ihm je wieder jemand eine Chance geben wird. Ganz zu Schweigen davon dass jemand seine Singles kaufen würde. Dieser Imageschaden bleibt wohl ewig am Möchtegern-Superstar haften. Sein arroganter Auftritt sorgte schon während der laufenden Staffel DSDS für einen bitteren Beigeschmack, und das nicht nur bei der Jury. Die Zukunft sieht also nicht gerade rosig für Menowin aus, scheint so als ober erst mal nicht so schnell wieder in das Treiben der Öffentlichkeit mit aufgenommen wird. Gibt es immer nur Negativschlagzeilen und nie etwas positives, verliert man schnell diejenigen die einst auf der eigenen Seite standen.

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Jochen

4. August

DSDS und seine Stars