Archiv für November 2011

Menowin mit neuer Single zurück

Derjenige, der Samstag Abend den Live-Shows von RTL wöchentlich frönt, dürfte Rüppel-Rocker Menowin schon eine halb Ewigkeit auf seinem Lebensweg begleiten. Dem einen gefällt’s, dem anderen wiederum nicht. So ist das nun einmal im Musikbusiness. Problem nur, dass man sich dieses Business auch schnell wieder kaputt machen kann, besonders wenn man nicht sehr nett mit den Medien umgeht oder aber eine dicke Strafakte hat. Beides ist in jedem Fall imagemindernd.

Was bei Menowin allerdings erschwerend hinzukommt, ist seine Unfähigkeit sich nicht zu verändern und nicht aus seinen Fehlern zu lernen. Der 24-jährige sitzt wieder einmal im Knast. Dabei war er auf Bewährung draußen, hielt sich allerdings nicht an die Auflagen und musste deswegen wieder in den Bau. Fans hat Menowin trotzdem, denn schließlich hat der Rüpel neben seinem Talent andere Körper zu verletzen und seine Strafakte zu verdicken, die Gabe, eine außergewöhnliche Stimme zu haben und diese in der Musik einzusetzen.

Nun hat Menowin Fröhlich bei einem Freigang aus dem Gefängnis ein neues Lied aufgenommen. “Waiting for Christmas” heißt die neue Single, die am 18. November im Handel erscheint. Darin singt er unter anderem davon, dass er Fehler, die in der Vergangenheit passiert sind, nicht mehr rückgängig machen kann. Passend zu Menowins Geschicht also. Seine Fans jedenfalls scheinen ihm trotz seiner Skandale die Treue zu halten. Denn auf den Vorbesteller-Listen beim Internetmarkt Amazon war Menowins neue Single auf Platz sieben zu finden.

Bleibt also nichts anderes, als ihm zu wünschen, dass er endlich aus seiner Vergangenheit lernt. Fehler kann man zwar nicht rückgängig machen, jedoch kann man aus ihnen lernen.

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Jochen

18. November

DSDS und seine Stars

Küblböck-Film – ein weiterer Tiefschlag

Quelle: Slim/Flickr.com

Quelle: Slim/Flickr.com

Daniel Küblböck, einem deutschen TV-Promi zweifelhaften Talents wurde jetzt eine Ehre der etwas anderen Art zu Teil. Sein Film “Daniel – Der Zauberer” wurde in die “IMDb”-Liste der schlechtesten Horrorfilme aufgenommen.

Dabei ist gerade die englische Phrase “There’s no such thing as bad publicity” (Es gibt keine schlechte Presse) so bezeichnend für die Karriere Küblböcks. Der 26 Jährige, der seinen Aufstieg in den Olymp der C-Promis 2002 mit einem dritten Platz bei der Casting-Show Deutschland sucht den Superstar (DSDS) schaffte, machte regelmäßig Schlagzeilen durch zweifelhafte, unfreiwillig komische Auftritte.

Nicht seine quäkige, dünne Stimme war es, die die Zuschauer dazu erwog ihn auf diese hohe Position zu wählen. Vielmehr sorgte Küblböck durch seine weinerliche Art meist unfreiwillig für Lacher und Stürme des Mitgefühls. Auf diesen Wogen schwamm er seine ganze Karriere hinweg. Nach der Show und einigen mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen eine Solo-Gesangkarriere zu starten, machte er widerrum durch schlechte Presse auf sich aufmerksam.

Er entblößte sein Seelenleben um ein weiteres Mal in der TV-Serie Dschungelcamp, oder sorgte durch einen Zusammenstoß mit einem Gurkenlaster, den er ohne den Besitz eines Führerscheins verursachte, für ein mediales Echo.

Dies war im Jahr 2004. Im selben Jahr drehte Küblböck den halbdokumentarischen Film “Daniel – der Zauberer“. Danach wurde es still um Küblböck.

Diesem Verschwinden aus der Medienpräsenz folgte ab 2007 dann ein kompletter Imagewandel. Das Jugendmagazin Bravo propagierte, dass aus Daniel nun ein richtiger Mann geworden sei. In der Tat wurde sein Styling maskuliner und auch seine Stimme setzte ab diesem Zeitpunkt einige Oktaven tiefer an.

Fasst man Daniel Küblböcks Karriere zusammen so zeichnet sich ab, dass der heute 26 Jöhrige seine größten Erfolge wohl wirklich alleinig seiner unfreiwillig komischen und tolpatschigen Art zu verdanken hat.

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Thea

14. November

DSDS und seine Stars