Archiv für Dezember 2011

Geläutert Menowin Frohlich

Mikrofon  nikkytok - Fotolia.com

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Muss man Menowin Fröhlich kennen? Eindeutig nein, aber wer sich an die siebte DSDS-Staffel mit Menowin im Jahr 2010 gesehen hat, der wird sich ganz bestimmt an den Ghetto-Jungen erinnern. Er war der Kandidat, bei dem sich alle einig waren, dass er gut singen kann und doch gab es da immer ein Aber.

Seinen ersten Auftritt bei DSDS hatte Menowin im Jahr 2005. Bereits damals wollte ihn Dieter Bohlen unbedingt dabei haben. Doch Menowin ist etwas dazwischen gekommen. Und zwar nichts anderes als das Gefängnis. Wegen schwerer Körperverletzung und Betrugs ist Menowin für zwei Jahre ins Gefängnis gewandert. Die Reststrafe von 313 Tagen erhielt er auf Bewährung. Diese wurde widerrufen, da Menowin gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte, nachdem er bei der DSDS-Staffel im Jahr 2010 mitgemacht und den zweiten Platz ersungen hatte, wieder in Gefängnis. Nun kommt er einen Tag vor Weihnachten raus und der alte Haudegen scheint sich wiedereinmal ändern zu wollen.

Begonnen hat er mit einer Gewichtsabnahme von neun Kilo. Der nächste Schritt geht in Richtung Gesangskarriere. Seine neue Single ‘Waiting For Christmas’ ist raus und soll den Weg nach oben ebnen. Die Frage, ob Menowin Fröhlich erfolgreich durch seine Musik werden kann ist noch unklar. Er ist zwar mit einer besonderen Stimme gesegnet, doch all seine kriminellen Einschläge haben ihm bislang seine Karriere vermiest. Die Frage ist, mit was er demnächst in die Schlagzeilen kommen wird. Wird es seine kriminelle- oder die Gesangskarriere sein?

Es wird sicherlich nicht einfach für ihn sein, die Boulevard-Presse umzustimmen, da sich diese meistens für die Schicksalsschläge der Promis interessiert. Wenn Menowin Fröhlich tatsächlich mit seiner Musik überzeugen möchte, dann muss er in der nächsten Zeit sein Privatleben aus der Presse heraushalten und sich ganz auf die Musik konzentrieren.

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Thea

14. Dezember

DSDS und seine Stars

ARD-Radiosender spielen Pietro Lombadis Song nicht

© Daniel Ernst - Fotolia.com

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Derzeit ist der ARD-Radiosender schweren Anschuldigungen über den DSDS-Gewinner Pietro Lombardi ausgesetzt. Man boykottiere die Musik des Casting-Stars, so lautet der Vorwurf, doch der Radiosender wehrt sich und nennt den Geschmack seiner Hörer als wichtigstes Argument.

Auslöser für die Debatte war gegeben, als sich der ARD-Radiosender strikt weigerte, das Lied “Call my Name” der Gewinner der letzten DSDS-Staffel zu spielen.  Nachdem ein bekanntes Boulevard-Blatt diesen Vorwurf aufgriff, meldete sich der Vorsitzende der öffentlich-rechtlichen Senderverbunds zu Wort und betonte, dass der Song sogar auf mehreren Sendern ausgestrahlt wurde. Einer der Sender hätte diesem Thema sogar eine Morningshow mitsamt Interview nach dem DSDS-Finale, gewidmet.

Das Blatt äußerte außerdem die Kritik, dass ein gebührenfinanziertes Radio die Aufgabe habe, die zwei momentan beliebtesten Hits Deutschlands zu spielen. Doch auch dem entgegnete man, dass gerade dieser Status eine gewisse Unabhängigkeit besitzt, die es erlaubt, die gespielten Titel nach redaktionellen Kriterien auszuwählen. Im Verhältnis zu der großen Zahl an Radiohörern, seien die Verkaufszahlen der aktuellen Charts demnach zu gering, um etwas über die Beliebtheit eines Künstlers auszusagen. Während sich einige Sender klar äußern, dass der Song nach eingehender Überprüfung schlichtweg nicht in das Hörerprofil passe, ganz egal, von wem oder welchem Sender produziert, richten sich andere nach regelmäßigen Umfragen unter den Hörern. Dabei habe man festgestellt, dass Casting-Gewinner bei ihnen meist nur wenig Anklang finden, von einem Boykott könne deshalb aber keine Rede sein.

Man betonte von Seiten der Radiosender auch, bereits nach früheren Staffeln von Casting-Shows, die Künstler und deren Lieder vorgestellt zu haben. Einige sind auch derzeit im Programm, während sich einige unabhängig von Sender und Publikum nur wenig Beliebtheit erfreuen dürfen.

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Thea

8. Dezember

DSDS und seine Stars