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Vor dem Finale: Wer hat die besten Chancen?

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Es wird spannend. Das Rennen um den ersten Platz beim Sat.1 Quotenrenner “The Voice of Germany” ist eröffnet. Schenkt man einer Meinungsumfrage des Instituts YouGov glauben, so können sich die rüstige Amerikanerin Kim Sanders (43) und der Jungspund Max Giesinger (23) die besten Chancen ausrechnen. 

Wer sind diese beiden Kandidaten und wie gehen sie mit dem ungeheuren medialen Druck um, der seit Beginn der Auscheidungsrunden auf ihnen lastet. Kim Sanders, die von Nena gecoacht wird, hatte es schon einmal zu drittklassiger Berühmtheit gebracht. Damals Ende der Neunziger war sie Teil der Disco-Band Culture Beat. Die Erfahrungen, die die Amerikanerin in dieser Zeit sammeln konnte, macht sie schon fast zu einem abgebrühten Bühnen-Profi. Die 43-Jährige weiss um die Schnelllebigkeit dieser Branche und ihr ist sich durchaus bewusst, dass mit ihrem hohen Alten dies ihre letzte Chance auf den Traum vom Popstar sein wird. 

Max Giesinger, ohne Erfahrung, dafür aber mit dem Drang der Jugend, ist eine Frohnatur. Er stammt aus dem badischen Pforzheim und ist alles andere als auf den Mund gefallen. Die Herzen der Mädchenwelt konnte er sich mit seiner rauhen, maskulinen Stimme bereits bei seinem ersten Auftritt sichern. Max ist Teil des Teams Xavier Naidoo, mit dem ihn nicht zuletzt die badische Herkunft verbindet. Eigentlich ist Max ein bodenständiger Typ. In seiner Heimatstadt, glänzte er neben seinem schon früh erkannten Gesangstalent auch durch eine gute Figur auf dem Rasen. Er ist leidenschaftlicher Hobbyfußballer, der von seinen Mannschaftskameraden zuhause begeistert unterstützt wird. 

Die Castingshow bleibt das Zugpferd des Privatsenders Sat. 1, auch wenn die Quoten bei den letzten Shows spürbar zurückgingen. 

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Thea

13. Februar

The Voice of Germany

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“The Voice of Germany” ist ein weiteres Casting-Format, das immer Donnerstags von ProSieben und Freitags auf Sat1 ausgestrahlt wird. Das einzige was hier zählt ist die Stimme und nichts mehr als die Stimme der Kandidaten. Denn es geht schließlich um die Stimme Deutschlands. 

Für diese Show waren Talentscouts in ganz Deutschland unterwegs. Sie waren sozusagen auf der Suche nach Rohdiamanten, also auf der Suche nach Talenten, deren Können durch die Teilnahme an dieser Castingshow reingewaschen und funkelnd werden soll.

Der Unterschied zu herkömmlichen Formaten, soll in der Hervorhebung der Stimme über die Äußerlichkeit liegen. Denn zu viel Wert sei laut den Machern auf Auftreten, Sexappeal, oder anderen nicht-stimmlichen Vorzügen gelegt worden. Hier soll alles anders gemacht werden. Es gibt sogenannte “Blind-Auditions”. Das sind mehrstufige Aufnahmeverfahren, bei denen die besten Kandidaten vor den vier Coaches ( Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey und THE BOSSHOSS) auftreten dürfen. 

Wie viele andere Shows ist für dieses Konzept mal wieder John de Mol federführend gewesen, er führte dieses 2010 erstmal in den Niederlanden ein und erreichte einen Marktanteil von 54 Prozent in der Zielgruppe der 20 – bis 49-Jährigen.  Man setzt auf echte Künstler mit Fähigkeiten, die auf eine nachhaltige Gesangskarriere abzielen, nicht nach Borderlinern und One-Hit-Wondern. 

Die vier Coaches der Show bekommen in der ersten Phase der Sendung nur die Stimme der Kandidaten zu hören. Die Person rückt hinter die Stimme, welche nur durch ihren Klang bei den Coaches punktet. Diese haben selbst jahrelange Erfahrung im Showgeschäft und zeichnen sich, jeder auf seine Weise, durch ein einzigartiges Gesangstalent aus. 

In der letzten Phase kommt es zur sogenannten “Battle Round”, wo Künstler gegen Künstler auftritt. Ein spannendes Ergebnis ist vorprogrammiert. 

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Thea

18. Januar

The Voice of Germany