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DSDS-Recall wird zur Katastrophe

© runzelkorn - Fotolia.com

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Eine der erfolgreichsten Castingshows Deutschlands steckt in der Flaute. „Deutschland sucht den Superstar“, oder kurz auch einfach DSDS genannt, bereichert seit 2002 die mediale Welt mit Nachwuchskünstlern vom schrägen Vogel Daniel Küblböck über Publikumsliebling Pietro Lombardi bis hin zum längst vergessenen Sieger der ersten Staffel, dem profillosen Alexander Klaws.

Mittlerweile sind wir bereits bei der neunte Staffel des Erfolgsformats angekommen und die letzte Show hat einen vermeintlichen Tiefpunkt nicht nur die Einschaltquoten betreffend markiert. Ob gravierende Textfehler, Aussetzer, schräge Töne oder unterirdische Performance, nichts blieb dem Zuschauer erspart. Das Juror-Urgestein Dieter Bohlen attestierte der gesamten Sängerbelegschaft in bekannter unverhohlener Weise durchgehend schlechte Leistungen und resümierte letztendlich fast resignierend: „ (…) vielleicht war heute ein Scheißtag“.

Das Juryteam um Bohlen, Natalie Horler und Bruce Darnell, entschied aufgrund der durchgehend schlechten Auftritte der Sänger, den Tag komplett zu wiederholen.

Neben den üblichen überdramatisierten Banalitäten ließ die Show nur ein trauriges Highlight verzeichnen: Der als Sonnyboy geltende Kandidat Ole Jahn erklärte seine Gesangsblockade in der Sendung durch eine schwerwiegende Erkrankung. Bohlen gestand er, an Multiple Sklerose zu leiden. Die neurologische Krankheit hat Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem und kann im fortgeschrittenen Stadium unter anderem zu Lähmungen in den Beinen führen.

Ole bestätigte jedoch auch, weiter an der Sendung teilzunehmen und die diesjährige Staffel trotz der gesundheitlichen Probleme zu gewinnen zu wollen. Während Ole sein Ziel zumindest noch vor Augen hat, war diese Woche jedoch für einige Kandidaten bereits Schluss. Betty Bambi, Nikolas Scheidt und Celine Lorena Hurtado Reina haben es nicht geschafft, Bohlen und Co. zu überzeugen.

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Thea

13. Februar

DSDS und seine Stars

Küblböck-Film – ein weiterer Tiefschlag

Quelle: Slim/Flickr.com

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Daniel Küblböck, einem deutschen TV-Promi zweifelhaften Talents wurde jetzt eine Ehre der etwas anderen Art zu Teil. Sein Film “Daniel – Der Zauberer” wurde in die “IMDb”-Liste der schlechtesten Horrorfilme aufgenommen.

Dabei ist gerade die englische Phrase “There’s no such thing as bad publicity” (Es gibt keine schlechte Presse) so bezeichnend für die Karriere Küblböcks. Der 26 Jährige, der seinen Aufstieg in den Olymp der C-Promis 2002 mit einem dritten Platz bei der Casting-Show Deutschland sucht den Superstar (DSDS) schaffte, machte regelmäßig Schlagzeilen durch zweifelhafte, unfreiwillig komische Auftritte.

Nicht seine quäkige, dünne Stimme war es, die die Zuschauer dazu erwog ihn auf diese hohe Position zu wählen. Vielmehr sorgte Küblböck durch seine weinerliche Art meist unfreiwillig für Lacher und Stürme des Mitgefühls. Auf diesen Wogen schwamm er seine ganze Karriere hinweg. Nach der Show und einigen mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen eine Solo-Gesangkarriere zu starten, machte er widerrum durch schlechte Presse auf sich aufmerksam.

Er entblößte sein Seelenleben um ein weiteres Mal in der TV-Serie Dschungelcamp, oder sorgte durch einen Zusammenstoß mit einem Gurkenlaster, den er ohne den Besitz eines Führerscheins verursachte, für ein mediales Echo.

Dies war im Jahr 2004. Im selben Jahr drehte Küblböck den halbdokumentarischen Film “Daniel – der Zauberer“. Danach wurde es still um Küblböck.

Diesem Verschwinden aus der Medienpräsenz folgte ab 2007 dann ein kompletter Imagewandel. Das Jugendmagazin Bravo propagierte, dass aus Daniel nun ein richtiger Mann geworden sei. In der Tat wurde sein Styling maskuliner und auch seine Stimme setzte ab diesem Zeitpunkt einige Oktaven tiefer an.

Fasst man Daniel Küblböcks Karriere zusammen so zeichnet sich ab, dass der heute 26 Jöhrige seine größten Erfolge wohl wirklich alleinig seiner unfreiwillig komischen und tolpatschigen Art zu verdanken hat.

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Thea

14. November

DSDS und seine Stars

Der Wandel Daniel Kübelböcks

Daniel Kübelböck – Ein Name den man wohl in ganz Deutschland kennt. So wurde dieser junge Herr mit 17 Jahren dritter bei Deutschland sucht den Superstar und machte das Dorf Eggenfelden aus Bayern in ganz Deutschland bekannt. Damals überzeugt er eher mit seiner lustigen Art als mit seinem Gesang. Trotzdem schaffte er es größeren Erfolg in der Musikbranche zu haben, als die beiden vor ihm Platzierten Alexander Klaws und Juliette Schoppmann. Natürlich galt er immer als der durchgedrehte kleine naive Bayer mit der Kermit-Stimme.

Daniel Küblböck, Foto: Ben Pakalski_Flickr

Nach seiner DSDS Zeit machte Daniel vor allem durch Skandale auf sich aufmerksam. So rammte er ohne Führerschein ein Gurkenlaster und war deswegen wochenlange die Lachnummer der Klatschpresse. Auch sein Gerede über die Ohren-OP dürfte noch jedem in Erinnerung sein. Den Vogel schoss er dann aber wohl mit seiner Teilnahme am Dschungel Camp ab, als er der ganzen Nation jeden Abend das Wohnzimmer voll heulte, da die Zuschauer immer wieder ihn bei den Dschungel Prüfungen sehen wollten.

Letztens wurde ihm dann bei Markus Lanz von der Unternehmensberaterin Gertrud Höhler “Naivität” vorgeworfen, was Daniel auf keinen Fall aus sich sitzen lassen wollte. So konterte er mit der Aussage: “Ich finde es von Ihnen naiv, dass Sie denken, die Jugend wäre naiv.”

Wenn man ein bisschen Recherche betreibt, stellt man in der Tat fest, dann man ihm abgesehen von seinen “jugendlichen Ausrutschern” die jeder von uns erlebt, keine Naivität vorwerfen kann. So investierte er schon frühzeitig in Solarenergie. Das war wirklich ein kluger Schritt, da die Bundesregierung dies damals noch mit 43 Cent pro Kilowattstunde förderte, heute jedoch nur noch mit 30 Cent. Er hat eine Anlage auf dem Dach eines Sägewerks in Niederbayern installiert und dies durch den Verkauf seiner ersten Platte investiert. So ließ Daniel auch deutlich werden, dass er seine Ausgaben für die Anlage schon lange wieder drin habe und monatlich eine nette Summe auf seinem Konto landen würde.

Somit kann man ihm wohl wirklich nicht Naivität vorwerfen, denn wie viele (Casting) Stars verprassen ihr erstes verdientes Geld und sind kurze Zeit später pleite. Daniel war da weit blickender und hat es geschafft für die nächste Zeit finanziell ausgesorgt zu haben, denn immerhin läuft dieser Vertrag noch über 20 Jahre.

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Claudia

4. Juli

DSDS und seine Stars