Bei den Öffentlich-Rechtlichen sitzen die DSDS-Gewinner nicht in der ersten Reihe
Die öffentlich-rechtlichen Radioanstalten stehen unter Verdacht den aktuellen DSDS-Gewinner Pietro Lombardi, sowie auch die Zweitplatzierte Sarah Engels zu boykottieren.
Nachdem beide Finalisten bei der Show am Samstag mit der von Dieter Bohlen geschriebenen Single „Call My Name“ performt haben, schossen sie jeweils, gleich ihrer Platzierung, auf Platz eins und zwei der Charts. Der Song wurde bereits 400.000 Mal verkauft. Also eigentlich ein Grund zumindest eine der beiden Singles zu spielen, aber nichts da! Kein einziges mal lief das Lied bei einer der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Beim NDR war es besonders auffällig: In der letzten Woche lief keiner der Songs auf einer der insgesamt acht Stationen, währenddessen Lenas Eurovision Song-Contest-Beitrag “Taken By a Stranger”, der nur auf Platz 33 der Charts steht, ganze 29 Mal gelaufen ist.
Nach Berichten der Bild Zeitung lege das laut NDR-Sprecher Martin Gartzke offiziell einfach daran, dass die Superstar-Gewinner es einfach schwer haben bei den Hörern.Für einige Politiker von CDU und CSU, sowie RTL-Aushängeschild Dieter Bohlen sieht die Sache ganz anders aus. Das ist von „Nachtreten gegen die erfolgreiche private Konkurrenz“ und „einem Generalverdacht gegenüber Liedern aus Dieter Bohlens Feder“ die Rede. Er selbst kritisiert die Sender ebenfalls stark , da so kein öffentlich-rechtlicher Auftrag aussehe. Bohlen weiter: “Wir könnten 500 Jahre auf Nummer 1 sein, die ARD würde uns trotzdem nicht spielen”.
