Die DSDS Skandale
Was wäre Deutschland sucht den Superstar ohne seine Skandale? Sicherlich nicht halb so aufregend.
Unvergessen bleibt Kandidat Menowin Fröhlich, Finalist der 7. Staffel. Nachdem der Sänger Staffel 2005 die dritte Staffel DSDS verlassen musste, um wegen schwerer Körperverletzung zwei Jahre hinter Gittern zu verbringen, setzte er sich im Haft-Urlaub einfach ab und tauchte unter. Erst Anfang 2009 saß er seine restliche Strafe ab. Jedoch blieb auch seine Teilnahme an der 7. Runde DSDS nicht ohne Schlagzeilen. Er verheimlichte seine drei Kinder, dann geht das Gerücht um er sei mit der Mutter verwandt. Später wurde er verantwortlich gemacht für eine Massenschlägerei auf einer privaten DSDS-Party. Auch wegen Drogenkonsum wurde gegen ihn ermittelt.
Selbst Star-Juror Dieter Bohlen hat durch seine scharfe Zunge schon für so einige Empörung gesorgt.
Nun machte die deutsche Casting-Show wieder auf sich aufmerksam. Bei einer Autogrammstunde in einem Einkaufszentrum in Oberhausen kamen 15.000 statt erwarteter 4.000 DSDS-Fans, um eine Signatur und ein Foto ihrer Idole zu ergattern. Dabei kam es zu einer Massen-Panik, bei der mehrere Dutzend der zumeist jungen Anwesenden verletzt und teilweise in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.
Sind Eskapaden wie die von Menowin Fröhlich eigens verursachte Skandale, ist der Vorfall in Oberhausen jedoch einfach ein schrecklicher Unfall.